18. Januar 2020
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XXXLutz übernimmt sechs Schweizer Interio-Standorte

Der zweitgrößte Möbelfachmarkt in der Schweiz, die Pfister Holding AG mit 20 Filialen und 6 Interio Möbelhausgeschäfte der Migro-Gruppe wurden von dem österreichischen Möbelgiganten XXXLutz gekauft.

Dies bedeutet, dass XXXLutz hinter dem Einrichtungshaus IKEA eine dominierende Rolle auf dem stark umkämpften schweizerischen Möbelmarkt einnimmt.

Konkurrenzkampf erfordert ein Gesundschrumpfen

Der Markt wird immer mehr durch Möbelhaus-Riesen und dem aufstrebenden Online-Handel bestimmt. Das bisher führende Möbelunternehmen die Pfister Holding AG entschloss sich nach 137 Jahren Firmenbestehen zu dem Verkauf, um sich auch weiterhin als ein gesundes Unternehmen im weltweiten Handel profitabel behaupten zu können.

XXXLutz Nr. 2 in Europa

Die clevere, expandierende Geschäftspolitik hat XXXLutz seit 1977 zu einem Möbelhaus-Riesen anwachsen lassen. Damals begann es mit 50 Angestellten und heute arbeiten 22.000 Mitarbeiter in ganz Europa für ein zukunftsorientiertes Großunternehmen.

XXXLutz war vor der Eröffnung des ersten Möbelhauses im Frühjahr 2018 in der Schweiz nicht sehr bekannt. Dies änderte sich schnell und nun kommen zu den 15 Prozent Marktanteil die Interio-Filialen von Migros dazu. Diese werden die Discount-Marke „Mönax“ erweitern.

Die anspruchsvolleren Kundenwünsche werden durch das Pfister-Sortiment erfüllt. Der ehemalige Chef des Möbelfachmarktes Pfister, Herr Meinhard Fleischmann, wird sich tatkräftig für den Erfolg des neuen Unternehmens einsetzen. Die Marke Interio wird noch im Weihnachtsgeschäft bis März /April 2020 bestehen bleiben. Nach der Schließung der nicht von XXXLutz gekauften Filialen wird es die Marke Interio in der Schweiz spätestens zum Ende September 2020 nicht mehr geben.

XXXXLutz versichert, dass 200 der 300 Mitarbeiter weiter beschäftigt werden und die übrigen erhalten neue Arbeitsplatzangebote in der Migros-Gruppe. Migros wird sich nun ausschließlich auf das Wachstum und die Gewinnoptimierung der Marke Micasa kümmern.

Zukunftsplanung

Die österreichische XXXLutz Gruppe erweitert in kürzester Zeit ihre Marktpräsenz Schlag auf Schlag. Eine Woche vor dem Kauf der 23 Möbelhäuser in der Schweiz erfolgte der Eintritt in die deutschen Möbelhäuser Roller und Schulenburg. Durch das Vorhandensein einer gesunden Firmenstruktur war der Eintritt in den schweizerischen Markt eine strategisch schlaue Geschäftserweiterung. Der Aufbau eines Filialnetzes mit guter Infrastruktur und qualifizierte Mitarbeiten war nicht erforderlich, sondern wurde einfach übernommen.

Mit dem Geschäftskonzept von XXXLutz gehört die Pfister Gruppe zu einem der international größten Möbel-Imperien.

Der Verdrängungsprozess und Preiskampf in der Möbelbranche ist gnadenlos. Rabatte, Aktionsangebote, Qualität zu günstigen Preisen, kombiniert mit hervorragenden Serviceleistungen können den Kunden nur von Möbelmarkt-Führen angeboten werden. Kleine Unternehmen werden vom Markt verdrängt, da sie dem Konkurrenzdruck nicht standhalten können.

Die XXXLutz Gruppe führt nun mehr als 320 Möbelgeschäft in 12 Ländern und generiert zusammen mit den innovativen 15 Online-Shops einen jährlichen Umsatz von mehr 4 Milliarden Euro.

Kurzer Überblick

 

  • Keine Entlassungen bei Pfister
  • Unternehmen sichert auch zukünftig die Arbeitsplätze
  • Marke Interio wird ein Teil von Mömax-Filialen
  • Frühjahr 2020 werden die nicht verkauften Interio-Filialen geschlossen
  • 200 der 300 Mitarbeiter werden weiter beschäftigt
  • Mönax Firmensitz wird der bisherige Geschäftssitz der Pfister AG in Suhr
  • XXXLutz eröffnet weitere Filialen im Kanton Zürich, Affoltern am Albis,
  • Verkaufsflächen werden kontinuierlich erweitert
  • Filialnetz und Standorte werden sich an IKEA orientieren
  • Einstieg in die Firmen Roller und Schulenburg
  • Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen
  • Entwicklung weiterer Standorte

 

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